DETLEF WULFF Sati(e)risch-Rea(a)les
DETLEF WULFF   Sati(e)risch-Rea(a)les

Und det jeld det jeht weg

Refrain:

Und det Jeld, det jeht weg, det schöne, schöne Jeld,

allet für Wowereits Träume.

Fürn BER und Opernhaus, jibt er zig Millionen aus.

Stadtschloss und die A100 - allet Schäume.

 

  1. Ob verbeamtet, anjestellt, et jibt viel zu wenig Jeld.

Die Lehrkräfte, die sind euch nischt mehr wert.

Det müsst ihr sofort ändern, wie in andern Bundesländern,

Och damit der TVL sich endlich mal bewährt.  

 

  1. Die Bezahlung is hier schlecht, und och noch ungerecht.

Vom Lohn könn’n manche kaum noch existieren.

Gleiche Arbeit gleicher Lohn, lange fordern wir das schon.

Wann werdet ihr det endlich mal kapieren?

 

  1. Een Tarifvertrag muss her, det is doch ja nich schwer.

Die Beschäftigten, die stehn jetzt nur im Regen.

Doch ihr steht immer nur, wie Ochsen ziemlich stur,

Ihr müsstet euch ein wenig mal bewegen.

 

Die Gruppe "SubMcLad" hat dieses Lied mit einem anderen Text gesungen.

Wir streiken immer weiter ...

Nach: "Wir werden immer größer", Gripsliederbuch Volker Ludwig + Birger Heymann

Refrain: 

Wir streiken immer weiter,

wir werden noch viel mehr.

Wir streiken immer weiter,

das ist nicht schwer.

 

Für angestellte Lehrer,

ist Nußbaums Kasse leer.

Er träumt nur noch vom Starten,

vom BER.

 

Den TVL für Lehrer,

will Nußbaum wohl noch nicht.

Und ohne Widerstand ist,

Erfolg nicht in Sicht.

 

Der Traum von guter Bildung,

der hängt nun mal am Geld.

Gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Hab’n wir bestellt.

 

Das schnell umzusetzen,

tut auch gar nicht weh.

Steigt ein in die Verhandlung

mit der GEW.

FRÜH-LINKS-LIEDER

A) Abenstille überall (Kanon)


AusgeBEUTHet, mal wieder so weit.


Umzieh'n ist der Behörde nicht leid.


Auf Männer und Frau'n, zu Otto-Braun,


zur FrühLINKSzeit.



 

B) Im Frühtau zu Berge


Frühmorgens zur Schule wir geh'n, fallera.


Um zu erklimmen PISA's Höh'n, fallera.


Berlin wird nie gewinnen,
 nur Bayern und die Finnen,


seht hin, vielleicht schafft ihr's dann auch einmal.


C) Die grauen Nebel


Die grauen Nebel hab'n den Geist verschlungen, 


der noch übrig war dort im Senat.


Drum ist die Bildung hier auch nicht gelungen,


für die Bundeshauptstadt ist das schad'.


Es heißt nur: Kommt, kommt,

ihr müsst mit, 
im Pädagogeneinheitsschritt.


Es heißt nur: Kommt, kommt,

ihr müßt spur'n,
 wir bring'n euch schon auf Tour'n.





D) Jeden Morgen geht die Sonne auf


Jeden Morgen rieselt feiner Staub


macht im Klassenraum dort seine Runde,


von der ersten bis zur letzten Stunde,


doch bleib'n im Senat alle Ohren taub.


E) Völker hört die Signale


Lehrer hört die Randale,

auf in den Unterricht.


So geht's noch ein paar Male,

dann sind Ferien in Sicht.


F) Die kleine Kneipe in unserer Straße


Die kleine Pause in unserer Schule.


'Ne Zigarette, die geht da nicht an.


Die Kleine Pause ist nicht mal so lange,


dass man in Ruhe auf's Örtchen geh'n kann.



 

G) Über sieben Brücken musst du geh'n


Ja durch sieben Klassen muss ich geh'n,


Auch die sieb'nte Stund übersteh'n.


Siebenmal die gleiche Prozedur,


aber irgendwann da ist es sechzehn Uhr.


H) Ich bin ein echter Friese


Ich bin ein echter Lehrer und das von Kopf bis Zeh'.


Ich steh vor meiner Klasse und such den richt'gen Dreh'.


Ich zaub're oft da vorne, das ist dann auch ganz toll.


Nur wenn dann alle meckern, hab' ich die Nase voll.


R e f r a i n :
 Mal geht es hin, mal geht es her.


Mal ist es ziemlich leicht,
 und mal ist es ziemlich schwer.


Mal geht es hin, mal geht es her.


Mal macht es großen Spaß,
 manchmal nervt es aber sehr.


Und wenn das Fass dann voll ist,
 dann trinke ich es leer.



Körtings stinkende Fische

Nach dem Hinweis von Körting auf "faule" Beamte in der Fischdose habe ich mich als fleißiger Lehrer sofort auf ein Fischlexikon gestürzt und selbst als Nichtangler viel gelernt.

1.   Kabeljau und Bachforelle. Hey Lady, Lady Lou.

      Körting, rück uns von der Pelle. Hey Lady, I Love You.

2.   Räucherlachs und frischer Hecht.

      Bei Körtings Plänen wird uns schlecht.

3.   Grüner Hering, etwas Dorsch.

      Körtings Balken, die sind morsch.

4.   Beim Zwergenwels und auch beim Stör.

      Findet Körting kein Gehör.

5.   Die Karausche und der Aal.

      Körtings Plan ist unsozial.

6.   Soll's ein Blei sein oder'n Hasel?

      Körting was soll das Gefasel.

7.   Ein Stück Barbe, ein Stück Döbel.

      Körting redet wie der Pöbel.

8.   Der Karpfen und der Zackenbarsch.

      Körting ...

(Zur letzten Strophe fiel mir leider kein Reim ein.)

Refrain: Hey Lady Lady Lady, Hey Lady Lady Lou.

             Hey Lady Lady Lady, Hey Lady I Love You.



Ich WULFF, ein Berlin-Hackenmer, bin dabei!

Homepage Stand: 12.08.19

-   WER?    

Albert Hammond

-   WAS?      

Songbook Tour 2019

-   WANN?   

Am 24. August 2019

-   WO?        

Bad Staffelstein, Seebühne

Wohnmobil ROLLER 41, Bj 2002

Leserbriefe, ein Hobby von mir. Der letzte vom 12.08.19

"Allgemeine Zeitung"

Zum Gastbeitrag "Gewalt beginnt im Kopf"von Michel Friedman:

 

Frustation kann zur Gewalt führen                                   Ich stimme Herrn Friedman zu, dass Angst zur DNA des Menschen gehört. Dies Theorie geht auf Freud zurückgeht und besagt, dass Aggression ein natürliches, notwendiges Verhalten des Menschen ist. Die weitergehende Frustrations-Aggressions-Theorie zielt darauf ab, dass die Ursache für Aggression in der realen Welt liegt. Der Mensch kann sich nach Frustrationen zurückziehen, aber auch produktiv werden. Dauernde Unterdrückung und sich Zurückziehen führt aber zu Aggressionen, zu Gewalt. Herr Friedman hat in seinem Gastbeitrag diesen Punkt unberücksichtigt gelassen. Die Morde der RAF haben darin eine Ursache, zu einer Zeit, als es noch keine sozialen Netzwerke gab. Nicht jeder ist in der Lage, Frustrationen in kreatives Verhalten umzuwandeln. Für Intellektuelle, Künstler, Musiker mit ihren eigenen differenzierten Ausdrucksformen, wozu auch Sprache zählt, kein Problem. Für die anderen schon. Bei welchem der Morde in Frankfurt, Stuttgart und Kassel ist die verrohte Sprache in den sozialen Medien Ursache? Verrohung der Sprache habe ich als Lehrer in Berlin oft in der Schule erlebt. Die Schüler kommunizierten wie selbstverständlich in einer „verrohten“ Sprache, die mir zuwider war. Mich erinnert das an die Sprache der klassischen Arbeiterklasse der 60-iger Jahre, die von den Intellektuellen nicht verstanden wurde, und die Arbeiter verstanden die Intellektuellen nicht. Der durchschnittliche Bürger versteht auch heute nicht, was „Die da oben“ machen; und das erzeugt Frustration.

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© Detlef Wulff