DETLEF WULFF Sati(e)risch-Rea(a)les
DETLEF WULFF   Sati(e)risch-Rea(a)les

Zwei Dutzend Bücher -                  Meine "TOP-Twenty-Four-Liste"

Helmut Gollwitzer: Die kapitalistische Revolution / 1974

Ulrich Roski: In vollen Zügen / 2002

Ingo Insterburg: Die ersten 23456 Tage / 2005

Reinhard Mey: Was ich noch zu sagen hätte / 2005

Günter Wallraff: Aus der schönen neuen Welt / 2009

Konstantin Wecker: Die Kunst des Scheiterns / 2009

Daniel Everett: Das glücklichste Volk / 2010

Jürgen Habermas: Zur Verfassung Europas / 2011

Stéphane Hessel: Empört euch: / 2011

Hans Scheibner: Alles so schön beknackt hier / 2012

Moritz von Uslar: Deutschstunde / 2012

Oscar Negt: Nur noch Utopien sind realistisch / 2012

A. Avanessian, B.Quiring (Hg): Abyssus Intellectualis / 2013

Gregor Gysi: Nachdenken über Deutschland - Wie weiter / 2013

J.Baumgarten, M. M. Möller: Zeitenende-Zeitenwende / 2014

Friedhelm Hengsbach: TEILEN, nicht TÖTEN / 2014

Peter Watson: Das Zeitalter des Nichts / 2014

Anselm Grün / Walter Kohl: Was uns wirklich trägt / 2015

Sahra Wagenknecht: Reichtum ohne Gier / 2016

Gregor Gysi: Ein Leben ist zu wenig / 2017

Nils Heisterhagen: Die Lieberale Illusion / 2018

Hamed Abdel-Samad: Integration, Ein Protokoll des Scheitern / 2018

Thilo Sarrazin: Feindliche Übernahme / 2018

Michael Hartmann: Die Abgehobenen / 2018

 

Ich WULFF, ein Berlin-Hackenmer, bin dabei!

Homepage Stand: 24.06.19

-   WER?    

1. The Blues Shacks

2. Hundred Seventy Split

-   WAS?      

    Blues im Hof

-   WANN?   

1. Am 13. Juli 2019

2. Am 20. Juli 2019

-   WO?        

Beide in Freilaubersheim

Wohnmobil ROLLER 41, Bj 2002

Leserbriefe, ein Hobby von mir. Der letzte vom 13.04.19

"Allgemeine Zeitung"

Zum Urteil, dass eine Sportlehrerin im Fall eines nach einem Zusammen-bruch heute schwer-behinderten Schülers Erste Hilfe hätte leisten müssen:

Schulschwestern wie in Finnland nötig

Das BGH Urteil Akten-zeichen III ZR35/18 kann ich im Kern nach-vollziehen. Zum Glück war ich kein Sportlehrer und bin in den 40 Jahren meiner Berliner Lehrer-tätigkeit ich nie in eine derartige Extremsituation gekommen. Kin-der mit Diabetes, Asthma und anderen gesundheitlichen Proble-men hatte ich allerdings auch auf Klassenfahrten und hätte diesen im Notfall auch eine Spritze geben sollen. Ob ich allerdings an der richtigen Stelle gespritzt hätte, vermag ich nicht zu sagen. Wahr-scheinlich hätte man mir, wenn es falsch gelaufen wäre einen Strick gedreht, ebenso, wenn ich nichts getan hätte. Der Staat stiehlt sich aus seiner Verantwortung, wenn er die Erste Hilfe schlichtweg auf die Lehrkräfte abschiebt. Selbst wenn man alle fünf Jahre als Lehrkraft durch einen Erste-Hilfe-Kurs die Kompetenzen auffrischt, bleibt dies, anders als bei Experten, – Krankenschwester, Rettungss-anitäter etc., – im Theoretischen verhaftet. In Finnland gibt es an jeder Schule eine examinierte Schulschwester, eine Expertin für die Gesundheit der Kinder, die zum Schulpersonal gehört. In ei-nem so reichen Land wie Deutsch-land sollte das nicht nur an einigen Schulstandorten Modellcharakter haben, es muss zum Standard gehören. Dann hätte dieser tragi-sche Fall wohl vermieden werden können. Der Vorwurf der OECD, dass Deutschland zu wenig in das Bildungswesen investiert, hat sich auch hier bestätigt. Zur Ersten Hilfe sind grundsätzlich alle an der Schule, nicht nur Sportlehr-kräfte verpflichtet.

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© Detlef Wulff